CHU Bielefeld 2012-II

Am Freitagabend machte sich Paderborn auf den Weg zum Studententurnier unserer Nachbar-Studentenreitgruppe – nach Bielefeld! Jill, Elissa und Teresa hatten ihre Reitsachen dabei, während Gereon als Schlabu das ganze Wochenende unterstützte und für den Samstagabend sein DJ Equipment eingepackt hatte. Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Restaurant „Zur Goldenen Möwe“, bezogen wir unsere Unterkunft für das Wochenende. Zusätzlich gesellten sich noch Thiemo, Franca, Ina, Sarah, Kerstin, Rene und André zu uns. Der Eintreffabend stand unter dem Motto „Sportsfreunde“ und Paderborn hatte als Untermotto die Aufgabe bekommen, ein Paddelteam darzustellen. Franca heimste nicht nur von uns, sondern auch von den anderen Studentenreitern viele Komplimente für ihre künstlerischen Fähigkeiten, die sie beim frei Hand bemalen unserer Paddel-Vereins-Shirts bewiesen hatte. Gereon hatte den Bambus im heimischen Garten gerodet und etliche Bambusstäbe dabei, an die wir dann Papppaddel tackerten, die uns auf der Party noch etlichen Spaß bereiten sollten. Einige hatten zusätzlich noch richtige Sicherheitswesten an, sodass wir tatsächlich hervorragend verkleidet waren (yeah! 🙂 ). Nach etwas Informationsaustausch und Vortrinken mit den anderen, wurden wir dann von den Bielefeldern zur Party geshuttelt. Dort nahmen wir dann auch gleich die Tanzfläche für uns ein, was für die meiste Zeit des Abends auch unser Place-to-be bleiben sollte. Demnach wurde viel getanzt und zwischenzeitlich der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen. Unsere Paddel hatten wir noch zusätzlich mit „Survival Cup“ oder „We <3 Paderborn“ verziert und hatten einen Heidenspaß damit, die Paddel für allerlei Unfug einzusetzen. So tanzten und feierten wir ausgelassen, bis wir in den frühen Morgenstunden aus dem Partyraum gekehrt wurden.

Nach einer kurzen Pause auf der Luma hieß es dann am nächsten Morgen sich in Schale zu schmeißen und zunächst erst mal zum Frühstück zur Reitanlage zu fahren. Da zum Losen keiner der Paderborner Reiter in nächster Nähe war, übernahm Gereon voller Sicherheit nach dem Loserfolg in Osnabrück diese Aufgabe, und, man kann es nicht anders beschreiben, es glich einem Griff ins Klo -.- Allererste Starter – das konnte schon nichts Gutes werden. Dennoch absolvierte die Mannschaft ihre Aufgabe sehr ordentlich und bekam auch gute Noten, mit denen sie sich auch noch vollständig gegen die zweite Mannschaft behaupten konnten. Leider warf die dritte Mannschaft Jill und Teresa raus und auch die Mannschaftsnoten hatten einen stetig steigenden Verlauf, was uns als erste Starter nicht entgegenkam. Nur die alteingesessene Dressurreiterin Elissa, die noch nie einen Gedanken an eine der anderen Disziplin als dem Dressurreiten verloren hat, setzte sich souverän durch und durfte in der L Dressur noch einmal an den Start. Nach dem Mittagessen gab es dann die nächste Los-Enttäuschung für Paderborn: Elissa musste gegen Dressur-Ass Katleen aus Hamburg antreten (die spätere Dressurfinalgewinnerin). So reichte leider Elissas ordentliche Runde nicht aus und Paderborn durfte nur noch von der Tribüne aus weiter teilnehmen. Derweil hatte sich in dem Reiterstübchen schon selbstständig eine Looserslounge eingerichtet, die ihren Frust ertranken und mit Liedern wie „weil wir die geilsten sind“ ihr Selbstwertgefühl wieder aufzubauen versuchten. Vor dem Abendessen stand noch ein Rahmenprogramm an, welches noch einmal einiges an Sportlichkeit verlangte und ein schnelles Freigetränk beinhaltete (und zwar zwischendurch!). Später ging es dann zum Ausruhen und vorbereiten für die nächste Abendveranstaltung wieder zurück in die Turnhalle. Dort erheiterte Consti aus Lüneburg, ähhh Hannover, die anwesenden Leute mit einer sehr individuellen, mehrstündigen Tanzeinlage und allerlei sonstiger lustiger Aktionen. Auch Dimitri erheiterte bei der gemeinsamen Malaktion die Leute, bei der er generös seinen Körper zur Verfügung stellte 😀

Partyborn war dann die erste Mannschaft, die sich geschlossen auf der Party eingefunden hatte und dort auch wieder von Anfang an die Tanzfläche unsicher machte. Mit der Zeit füllte sich die Party und so stieg auch die Stimmung und Gereon versuchte sein Bestes, alle Musikwünsche unterzubringen. Gegen drei Uhr kam dann auch DJ Bürki und so konnte das Paderborner Team auch noch eine Weile gemeinsam feiern, bis alle wieder aus dem Haus gekehrt wurden. Für den Sonntag stand dann wie immer Springen auf dem Plan und Paderborn war auch wieder in der ersten Pferdegruppe dran. Gereon wurde unterdessen von der Reitgruppe Bielefeld gebeten, die Ansage zu übernehmen, da Dennis an dem Vormittag noch nicht verfügbar war. Teresa war als erste an der Reihe und auch die erste Reiterin auf dem Pferd, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase lief der Rest der Runde auch ganz gut, reichte aber am Ende nicht für ein Weiterkommen. Jill musste bei ihrem Pferd den Gang erst wieder reinbekommen, da er bei der ersten Reiterin zwei Mal geparkt hatte, biss dem Pferd aber in die Ohren und konnte ebenfalls eine ordentliche Runde zeigen. Allerdings profitierte dadurch auch der dritte Reiter, der das Pferd etwas weniger motivieren musste und kam dadurch weiter. Elissa musste gegen eine 7,7 anreiten, konnte diese Note allerdings trotz einer souveränen Vorstellung nicht schlagen. So musste Paderborn seine Reitsachen schon nach der ersten Runde komplett einpacken.

Das ließ auch auf keine gute Platzierung in der Mannschaftswertung schließen. Warum wir letzte wurden, bleibt allen Beteiligten bis heute ein Rätsel, aber sportlich muss wohl das Wochenende von uns einfach abgeschrieben werden und auf baldige Erfolge auf den kommenden CHUs gehofft werden. Elissa konnte sich dann noch den X-ten Platz in der Dressur sichern.

Auch wenn es sportlich für uns nicht erfolgreich war, hat Partyborn zumindest dem Namen alle Ehre gemacht und ausgiebig gefeiert, eigener Einschätzung nach fehlte nur eine gute halbe Stunde zum Survival Cup 😉

Für das lustige Wochenende ein schallendes

Oooooooohhhhhhh Bielefeld!!!

Jill, Teresa, Elissa und Gereon