CHU Bundeswehr Hamburg 2007

Vom 12. – 14.10.07 richteten die Bundis in Hamburg ihr erstes Turnier aus. Ich schloss mich der großartigen Bielefelder Reitgruppe an und wir fuhren mit drei Teams nach Hamburg.

Der Eintreffabend fand in einiger Entfernung zur Turnhalle statt, doch glücklicherweise hatten die freundlichen Bundis einige Fahrer organisiert. Schon am Eintreffabend zeigte sich dass es einen ordentlichen Kampf um den Survivalcup geben würde, was die Party natürlich mächtig in Schwung brachte. Als Höhepunkt der Party lässt sich durchaus nennen, wie ein gewisser Herr Tengelmann mit einem ohrenbetäubenden Krachen den Stehtisch verließ auf dem er gerade getanzt hatte. Der Stehtisch war danach leider kaputt gespielt.Nachdem wir am nächsten morgen den Weg zur Anlage geschafft hatten, startete meine Mannschaft, bestehend aus Jana, Mimi und mir als erstes. Jana ritt so furios gut, dass sie es in die L- Runde schaffte und nun die erste L- Dressur ihres Lebens ritt. Da ich es nicht weiter schaffte, konnte ich mich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens widmen und da wir herrliches Wetter hatten, setzten wir uns auf die Dachterrasse des Reiterstübchens und genossen das ein oder andere Getränk. Nachdem Jana das Reitprogramm für den Tag ebenfalls abgeschlossen hatte, schloss sie sich uns an.

Das Rahmenprogramm, das am Nachmittag stattfand, lieferte uns einen Einblick in das tägliche Leben der Bundeswehr-Soldaten. Die Teilnehmer mussten in Uniform einen Parcours absolvieren und sich danach als Schützen beweisen. Im Anschluss gab es dann für alle noch eine Bootsfahrt.

Die Party an diesem Abend war leider etwas wenig besucht, was uns nicht davon abhielt, ordentlich  zu feiern und weiter um den Survivalcup zu kämpfen. So war auch dieser Abend wieder ein voller Erfolg.
Am Sonntag morgen begann das Springen mit einer spektakulären A-Runde, in deren Verlauf es ganze 11 Stürze gab. Zum Glück gab es dabei nur leicht Verletzte. Ich schaffte es in die zweite Runde und durfte dort mein erstes L- Springen reiten. Den ganzen Tag über war auf der Tribüne eine großartige Stimmung und immer noch wurde der Survivalcup hart umkämpft.

Ins Springfinale schafften es Sarah Knöll aus Lüneburg und Ingried Frieser aus Halle. Sarah Knöll sicherte sich den Sieg mit einer traumhaften Runde und holte  sich im anschließenden Dressurfinale auch noch den Sieg in der Dressur.

Der Survivalcup ging zu unserer Enttäuschung an Kiel, ebenso wie der Baggerpreis. Obwohl das Turnier nur wenig besucht war, hatten wir ein tolles Wochenende bei den Bundis und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sein können.

Julia