CHU Damrstadt 2014

Vollgepackt bis Oberkante Unterlippe machten sich 5 vollkommen unbekannte Menschen auf den Weg nach Darmstadt, um dort eine hocherotische Party unter dem Motto „Eyes Wide Shut“, also mit unkenntlich machenden Masken, zu zelebrieren.

Der erste tragische Fehler des Abends geschah als wir ca 20 Minuten nach Abfahrt feststellten, dass wir unsere Bierkiste vor der Haustür hatten stehen lassen, der zweite, als wir in einem Mc Donalds bei Kassel eine Pöbelei mit einer schwedischen Fußballmannschaft anfingen, die uns einige unserer köstliches Pommes kostete und der dritte, als wir feststellten, dass wir trotz Masken unsere ganzen Pappenheimer irgendwie doch erkennen.

Enttarnt und feierwütig machten sich also Sarah, Krissi, Yanick, Kathi und Pia auf dem Weg zum formidablen Verbindungshaus mit der außerordentlich schlechten Belüftung und der uns sehr freundlich gesinnten Bar(-belegschaft). „Relativ sehr heiß“ war der Umstand der sowohl unseren Obmann als auch Krissi dazu trieb, die „vielen verwinkelten Ecken“ mal genauer und mit fachmännischer Begleitung unter die Lupe zu nehmen.

Locker in der Mittelpositur ritt unsere Mannschaft dann geschlossen in die 1. L-Runde der Dressur. Vollkommen überfordert mit der geforderten Aufgabe versuchten wir unserem Springpony Yanick das Kurzkehrt erst fachmännisch (mit dem inneren Schenkel die Hinterhand aktiv halten damit sie einen kleinen Kreis beschreibt, achte darauf dass du dein Pferd in die Bewegungsrichtung gestellt hast…), dann doch eher praktisch (rumziehen und reintreten) beizubringen.

Unterstützt von Schleifenpony und Mentaltrainerin ritt Sarah bis ins Dressurfinale, das inklusive Kür aber erst am nächsten Tag ausgetragen werden sollte.

Mehr oder weniger frisch starteten wir dann in die Samstagsparty und beschlossen kurzerhand, dass ein kleiner Abstecher zum Goldenen M nicht schaden könnte, um uns kurzfristig zu akklimatisieren. Dort angekommen wurden wir mit den Gepflogenheiten in Darmstädter Mecces Filialen vertraut gemacht, inklusive Stippvisite der Polizei dank Schlägerei, und Mitarbeitern, die mit unserer Bestellung genauso überfordert waren wie Yanick mit seiner L-Dressur. Die blau-weißen sollten uns an dem Abend noch öfter begegnen, da die Party doch durchaus gut eskalierte 🙂

Das Springen am Sonntag verlief für uns leider semioptimal, dafür konnte Pia im Führzügelwettbewerb mit Marscherleichterung einen grandiosen vorletzten Platz erreiten. Angespornt von dieser Leistung ließ auch Sarah in der Kür die Hüllen fallen und erriitt mit dicken Titten und Kartoffelsalat einen tollen 2. Platz in der Dressur.

Auch mit der Mannschaft konnten wir uns an 2. Stelle platzieren und reisten spät am Abend aber überglücklich mit einem lauten OOOOOOOOOOH DARMSTADT zurück in die Heimat. Dankeschön