CHU Düsseldorf 2011

Am Freitag trudelte die Paderborner Mannschaft samt Partyunterstützung nach und nach in Düsseldorf ein. Während Gereon sich als DJ des Wochenendes schon um die Musikanlage im Partyraum kümmerte, trank der Rest der Truppe wie gewohnt in gemütlicher Runde in der Turnhalle ein wenig vor. Jede Gruppe hatte zusammen mit der Einladung ein Lied zugeschickt bekommen, welches sie darstellen sollten. Für die Paderborner war dies das Lied von den Höhners „Der liebe Gott weiß, dass ich kein Engel bin“ und so gingen wir alle als Teufelchen verkleidet zum Eintreffabend. Dort floss der Alkohol auch in Strömen und es wurde bis tief in die Nacht getanzt und getrunken.

Am nächsten Morgen ging es dann zur Anlage und während des Frühstücks wurden schon so langsam die ersten Pferde vorgestellt. Wir durften uns allerdings noch ein wenig ausruhen, da Losfee Jill uns Pferde in der 2. Gruppe hergezaubert hatte, allerdings mussten wir bei diesen auch als erste auf die Pferde. Unsere Vorstellung enthielt so ziemlich alles von wild bis ganz schön, da gerade Gereons Pferd beim Galopp von faul auf Turbo umschaltete. So hieß es warten, wie die beiden anderen Mannschaften sich auf den Pferden zeigten und schlussendlich kam Gereon mit einer grandiosen 5,7 und 0,8 Abstand in die nächste Runde. Das Pferd dort schien sehr rittig, allerdings kamen die ersten beiden Reiter nicht so gut damit zurecht und so landete Gereon im Halbfinale. Dort fand er jedoch nicht den richtigen Zugang zum Pferd und musste sich Schlotti aus Osna geschlagen geben. Im Anschluss daran gab es als Rahmenprogramm einige Spielchen wie „blind Fußball spielen“, „Besenrennen“ im künstlich hervorgerufenen betrunkenen Zustand und Huckepack-Wettrennen, bei denen die Paderborner Mannschaft ganz gut abschnitt. Um die restliche Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken ging es in dem Reiterstübchen an die Theke, wobei vor allem Karsten aus Bielefeld etwas zu tief ins Glas schaute 😉 Nachdem es dann lecker Braten mit Bratkartoffeln als gute Grundlage für den späteren Abend gegeben hatte, ging es zurück in die Turnhalle um sich ein wenig auszuruhen.

Sobald die ersten Studentenreiter auf der Party eintrafen, ging es auch gleich richtig los mit Musik und Stimmung. Es wurde wild gefeiert und spätestens nach dem von Thomas Stöckl ausgerufenen „Trikottausch im Fakorausch“ hieß es Eskalation. Auch die Paderborner Mädels gaben richtig Gas und tanzten zusammen mit dem abermals vollen Karsten auf den Tischen und Stühlen mit ihren frisch erworbenen Edding-Tattoos. Der Obmann der Düsseldorfer tanzte selber auf der Theke und das Thekenpersonal war auch nicht mehr hinter der Bar zu halten! Die letzten Gestalten mussten dann irgendwann rausgeschmissen werden und so hieß es dann noch 1 oder 2 Stunden schlafen.

Am Sonntag stand wie immer das Springen auf dem Plan und die Paderborner zeigten drei sehr schöne Runden, mussten sich aber mit geringen Differenzen geschlagen geben. So wurde dann gegen Mittag, nach Schnitzel mit Kartoffelgratin als Stärkung, das Springfinale Osna (Alex Schwegmann) gegen Osna (Charlotte Vornholt) ausgetragen, sodass zum Finalknutschen zwei Männer herangezogen wurden, darunter auch Gereon. Nach dem traditionellen Hin- und Hergerolle gab es jedoch noch ein Sonderfinale, in dem der Sieger eine Mitfahrt in einem GT-R auf dem Nürburgring gewinnen konnte. Dafür musste jedoch zuerst zu Pferde ein kleiner Springparcours absolviert werden und anschließend musste dann mit einem kleinen Motorcrossmotorrad ein weiterer Parcours durchfahren werden. Der schnellste gewann den Sonderpreis. Nachdem Obmann Carsten vorgeführt hatte, dass auch so ein Crossmotorrad seinen Reiter abschmeißen kann, ging es für Alex Schwegmann als erste ins Feld. Zu Pferde noch recht schnell, hatte sie etwas Probleme mit dem Motorrad und der Sprecher bat schon um Stützräder. Charlotte dagegen „ritt“ im leichten Sitz auf dem Motorrad sicher durch den zweiten Parcours und sicherte sich so das Rennen auf dem Nürburgring.

Nach dieser aufregenden Einlage ging es dann zur (Psssst!) Dressur. Der Traktorfahrer war da wohl anderer Ansicht und meinte, das Dressurpferd noch etwas abhärten zu müssen und fuhr hupend mehrere Runden hinter Pferd und Besitzer hinterher 😀

Auch das Dressurfinale wurde wieder von Schlotti und Alex gegeneinander ausgetragen, diesmal durften die Küken zum Finalknutschen ran. Aber auch hier gab es noch ein Sonderfinale, bei dem die Finalisten eine Einspänner-Kutsche durch einen Parcours manövrieren mussten.

Im Anschluss daran wurde dann aber die große Siegerehrung vorgenommen und alle waren voll des Lobes für die tollen Pferde und die gesamte Organisation des Turniers.

Paderborn konnte sich noch über einen 5. Platz in der Mannschaftswertung freuen; Gereon über den 4. Platz in der Dressur und den 7. Platz in der Kombi, wie auch Dimitra über den 11. Platz in der Kombi.

 

Jill, Dimitra und Gereon