CHU Göttingen 2009

In Göttingen sollte es also endlich soweit sein: Unser erstes Studententurnier.

Ein bisschen aufgeregt und in der Hoffnung nichts vergessen zu haben, machten wir uns auf den Weg nach Göttingen.

Schon auf der Hinfahrt hatten wir Angst, Lisas Polo könnte unter dem immensen Gepäck zusammenbrechen. Allerdings waren wir da noch zu zweit, da unser drittes Küken Kathrin bereits in Göttingen auf uns wartete.

Das Navi steuerte uns auch schnell und sicher zum Zielort, doch bei der Suche nach der richtigen Turnhalle scheiterten wir gnadenlos. Woher sollen wir auch wissen, welche der drei Turnhallen in der Zielstraße die richtige für uns ist?!

Endlich angekommen, lernten wir auch schnell andere Studentenreiter kennen. Später bekamen wir noch heimische Verstärkung für die anschließende Mottoparty durch die Paderborner Schlabus.

Auf der Party mussten wir auch noch einige Formalia regeln, die unsere Reitgruppenmitglieder uns gleich mal verschwiegen hatten und so begann das Wochenende gleich damit, dass wir uns Geld leihen mussten… Nach diesem Schock mussten wir uns erstmal an der Bar stärken. Wir feierten bis in die frühen Morgenstunden und mussten auf dem Rückweg auch noch einen dreisten Taxifahrer überzeugen, dass auch kürzere Wege zum Ziel führen.

Als wir endlich die Turnhalle erreicht hatten, mussten wir schnell noch erste Hilfe an einer „plötzlich erkrankten“ Person leisten, die zudem noch unter starkem Schüttelfrost litt. Aber Thiemo nahm sich der Person in seiner gewohnt souveränen Art an, sodass Lisa, Kathrin und ich uns unserem wohlverdienten Schönheitsschlaf hingeben konnten.

 

Nach ein paar Stunden Schlaf stand dann die Dressur auf dem Programm. Und hier merkte man uns unseren Küken-Status doch sehr deutlich an: Ohne Thiemos Hilfe hätten wir drei Studentenreitdebütantinnen wahrscheinlich niemals zur richtigen Zeit auf dem richtigen Pferd gesessen. Aber auch mit Thiemos engagierten Dressurunterricht kurz vor dem Start, war für uns nach der A-Runde schon wieder Schluss.

So konnten wir uns dann wenigstens auf die Party am Abend genügend vorbereiten. Das Lüneburger Saufspiel „Hupen“ hat uns in der Turnhalle in Stimmung gebracht und so haben wir dann die Party gerockt bis zum Morgengrauen.

 

Am nächsten Tag stand dann endlich Springen auf dem Programm, darauf hatten wir uns schon die ganze Zeit gefreut. Naja, eigentlich hatten wir uns zu früh gefreut, denn letztendlich sind wir auch hier nicht eine Runde weitergekommen. Leider musste unsere Mannschaft auch noch einen Sturz hinnehmen, bei dem aber glücklicherweise nichts passiert ist.

Bei der Siegerehrung bestätigte sich dann das, was wir bereits befürchtet hatten: Letzter!

Aber immerhin; der Trostapplaus der anderen Mannschaften war uns sicher! Und steigerungsfähig sind wir allemal!

 

Im vollgepackten Polo ging es dann wieder zurück nach Paderborn.

 

 

 

Elissa, Lisa-Marie, Kathrin Krö.