CHU Hamburg 2012

Am Freitagabend fuhren gleich zwei Autos in Richtung Hamburg: Zum einen das Reiterteam bestehend aus Dimitra, Elissa und Lena Hovemeyer. Das Schlabuauto folgte erst deutlich später und brachte Kim, Vanessa und Gereon zügig zum anstehenden Studententurnier. In der Turnhalle blieb durch die späte Anreise nur kurz Zeit, die Lumas aufzupusten und dann wurde der 900 m weite Weg zur Reitanlage noch schnell zum Vortrinken genutzt (Druckbetankung!). Auf der Party war schon ordentlich was los und so feierten, tranken und tanzten wir wild. Ein Großteil der Paderborner Partytruppe schaffte es sogar bis zum Ende durchzuhalten und so fielen wir erst sehr spät auf unsere Lumas, um ein kurzes Nickerchen zu halten, da am nächsten Morgen schon früh wieder geweckt werden sollte.

Am Samstag stand dann wie immer die Dressur auf dem Plan. Die Paderborner Mannschaft ging als dritte Reiter auf den Pferden an den Start. Elissas Pferd war schon ein wenig müde und wollte den schweren Kopf nicht alleine tragen, während Mimis Pferd noch kraftvoll durch die Gegend  hüpfte. Lena konnte dagegen eine sehr schöne Runde absolvieren und durfte sich auf die L Trense freuen, während die Schlabus ordentlich Stimmung für ihr Team machten. Nach einer „kleinen“ Stärkung am reichhaltigen Grill- und Salatbuffett, waren Lenas Kraftreserven wieder für die Dressur aufgeladen. Auch in der folgenden Runde zeigte sie einen schönen Ritt und die Richter belohnten dies mit dem Einzug ins Halbfinale. Dort konnte sie sich allerdings nicht gegen ihren Mitstreiter durchsetzen. Nach einem Stück Kuchen und etwas Parcours aufbauen ging es dann los zum Rahmenprogramm. Für den Weg zum Bus durfte sich jeder 1 oder auch 2 Bier als Wegzehrung mitnehmen, da in den öffentlichen Verkehrsmitteln Alkoholverbot war. Irgendwie haben wir es dann sogar geschafft, die gut 70 Leute in den normalen Linienbus zu stopfen. Nach einer lustigen Fahrt hieß es dann umsteigen und es ging mit der Bahn weiter. In der Innenstadt mussten dann die Männer loslaufen, die 15 Bierkisten aus dem Rewe im Einkaufszentrum zu holen, was für Aufsehen sorgte, da manche Passanten schon von einer Gratisaktion träumten und fragten, wo es denn das Bier gäbe 😀

An der Alster ging es dann in den vorher eingeteilten 6-Personen Gruppen los. Ziel war es, den Bierkasten bei der Umrundung der Binnenalster zu leeren. Die ganz versierten Trinker spurteten los, aber auch Partyborn machte sich zügig auf den Weg. Interessant war, dass einige der Passanten ein von unseren Damen freundlich angebotenes Bier ablehnten, da sie schon von den vorangegangenen Reitgruppen das ein oder andere Exen mussten 😉

Unser Pensum hatten wir auf dem Weg nicht geschafft, tranken dann aber in unserer Runde die restlichen Biere vor der Ziellinie aus. Irgendwelche Reitgruppen schienen nicht fertig geworden zu sein und so gab es noch ein, zwei Bier als Wegzehrung für den Rückweg. In der Bahn versuchte Paderborn mal ein bisschen Stimmung in die lahme Truppe zu bekommen, aber irgendwie schienen diese nicht mehr zu Gesängen in der Lage gewesen zu sein. Auf der Reitanlage wartete dann schon eine chinesische Nudelpfanne auf uns und Gereon sorgte für die passende Musik. Während die meisten sich auf den Weg in die Turnhalle machten, blieben knapp 10 Leute, 4 davon Partyborner, dort und begannen auf den Bänken tanzend mit einer Art Privatparty. Nach einigen Runden Klopfer und Bier gingen wir gegen halb elf kurz zum Frischmachen in die Turnhalle. An ein kurzes Nickerchen war allerdings nicht zu denken, da Maggi, wohl besorgt wir würden nie mehr wieder aufstehen, alle 5 Minuten auf der Luma rumhüpfte und rief: „Nicht einschlafen, nicht einschlafen, nicht einschlafen!“. Die anderen hatten dann zusätzlich ihren Spaß einen von der Luma zu kugeln und so ergaben wir uns nach kurzer Zeit unserem Schicksal und machten uns, nachdem wir noch mit den anderen verbliebenden ein bisschen getrunken und gequatscht hatten, auf den Weg zur Party und sorgten dort ordentlich für Stimmung. Kim bändelte unterdessen mit Oldenburg an, der Rest tanzte fröhlich bis tief in die Nacht. Auch an diesem Abend blieben wir wieder bis zum Schluss und halfen den Hamburgern dabei, für etwas Ordnung zu sorgen.

Am nächsten Morgen wurden schnell die Sachen zusammengepackt, bevor es zum Frühstück ging. Die Springpferde waren nicht alle ganz so willig an diesem Morgen und so kam es zu einiger Zeitverzögerung. Auch im Springen machte Lena wieder ihre Sache gut und kam eine Runde weiter, kräftig unterstützt vom Rest des Teams. Im L Springen lief es dann jedoch nicht so gut und nach etwas Pizza zum Mittagessen und noch etwas Gegrilltem ging es für die Schlabutruppe Richtung Heimat. Bei der Siegerehrung konnte sich die Mannschaft dann über einen 7. Platz freuen. Lena belegte den 6. Platz in der Dressur und im Springen wurde sie 8. In der Kombi summierte sich dies sogar zu einem 3. Platz! Aufgrund von an dem Wochenende aufkommenden völlig falschen Gerüchten erhielt Gereon, obwohl nur Schlabu, den Knotentanz(Bagger-)Preis. Besonders konnten wir uns über den Survival Cup freuen, den wir uns das Wochenende über redlich verdient hatten.

 

Dimitra, Elissa und Lena

mit Kim, Vanessa und Gereon