CHU Köln 2014

Alle Wege führen nach….?

Naja auf jeden Fall nicht Köln. Auf den beschwerlichen Weg nach Köln machten sich am Freitag Abend Krissi, Sarah und Pia.

Nachdem Pia und Sarah unter den erstaunten Blicken vieler älterer Bahnfahrer in Krissis Heimatkaff heile und bepackt wie die Esel angekommen waren, galt es noch schnell das Auto zu tanken und einen adäquaten Flaschenöffner zu finden, damit Krissis Autositze nicht noch mehr leiden müssten.

Unter Anleitung des hilfsbereiten Tankwarts fanden wir an der Tankstelle viele Möglichkeiten unser Bier zu öffnen und konnten uns somit auf die Fahrt nach Köln machen.

Dachten wir zumindest. Krissis Auto nämlich hatte nicht so akute Lust einen Hänger zu ziehen und überlegte sich zwischenzeitlich einfach mal auszugehen um sich auszuruhen.

Nach einer gemeinsamen Motivationsrede und Rücksprache mit dem Hausmechaniker setzten wir dann erfolgreich und mit Zwischenstopp beim goldenen M unsere Reise fort.

Nachdem wir unser mitgebrachtes Superpony am Stall abgesetzt hatten, galt es nun die Turnhalle zu finden. Aufgrund eines kleinen Tippfehlers lotste uns unser Navi statt zur Turnhalle in Leverkusen mitten auf die Partymeile in Köln, wir werteten dies als positives Omen für unsere bevorstehenden Nächte und kamen nach ca. 1 Stunde kurz nach Nennungschluss doch noch an der richtigen Turnhalle an.

Im Schnelldurchlauf wurde geduscht und sich in Schale geschmissen, sodass wir als Grinsekatzen verkleidet zur Disney Party geshuttelt wurden. Die Party wurde sehr schnell sehr heiss, aber dank gesponserter Abkühlungen aus Münster überstanden wir die Party doch ohne zu verdorren.

Die Dressur am Samstag beförderte Krissi bis in die 1. L-Runde und uns ab 2 Uhr auch ins Jenseits. Jenseits der Rheins und jenseits von nüchternen Entscheidungen.

Im Team bewältigten wir, natürlich mit Dosenbier bewaffnet, verschiedene Aufgaben die im Wesentlichen dazu dienten, die Reitgruppe Köln dank Foto- und Videobeweisen zu belustigen. Wie das Leben so läuft verloren wir aber recht schnell unsere Zielstrebigkeit und versackten in irgendeiner Kölschkneipe.

Angekommen in der Turnhalle fiel relativ schnell auf das Pia irgendwie verschwunden war, da aber 4 Küken mit unserer Obfrau ankamen wurde die Suche relativ schnell abgebrochen…

Kurz vorm Shutteln stellte sich dann heraus das die vermisste Person halbtod auf Aachens Luma Asyl gefunden hatte und leider nicht mehr fähig war sich umzuziehen. Mit bestem Beispiel für die Küken ging es also in weißer Reithose auf die Party. Trotz diverser Warnungen seitens der Küken sah es die liebe Krissi nicht ein von einem sehr wackelig anmutenden Tisch zu steigen auf dem sie wild mit Frankfurt tanzte und landete prompt mit ihm auf dem Boden der Tatsachen. Wohl um die entstandenen Wunden zu lecken verzog man sich dann recht schnell Richtung Turnhalle.

Währenddessen wurden unsere Küken wild und fingen an zu Knutschen, die Zeichen für einen guten Kükenjahrgang stehen also sehr gut 🙂

Im Springen ritt Sarah bis ins Halbfinale und Krissi in die 1. L , was uns insgesamt den 6. Platz in der Teamwertung einbrachte.

Zufrieden mit dem Ergebnis und glückselig von den Partys verteidigte Krissi noch den Baggerpreis, den Pia im Jahr zuvor errungen hatte, und rundete unser Wochenende damit ab.

Danke an Köln für die tollen Pferde und die heißen Partys, ihr seid Klasse! OOOOOH KÖLLE!