SRNC Osnabrück 2014

Getreu dem Motto „Volle Pulle Rulle“ machten sich Donnerstagabend Kathi, Sarah, Krissi und Pia alias „der harte Kern“ auf den Weg nach Osnabrück, wo in diesem Jahr der Vergleichswettkampf der europäischen Mannschaften stattfand.

Leicht geschwächt von Reitgruppenmöbelschlepperei und einer Episode schöner wohnen mit Kathi (oder doch Tine?!) quetschten wir uns mit ganz viel flüssigem Gepäck in die Kutsche und fieberten dem ersten Stopp beim goldenen M entgegen.

Dort angekommen bekam der arme Kerl am McDrive fast einen Hörsturz und bat uns mal direkt nach vorne zu fahren, sonst würde sein Gehirn platzen. Die Bestellung gestaltete sich durchaus schwierig, am Ende hatten wir aber alle etwas zu essen. Inklusive Apfeltasche für Sarah und einem unvergesslichen Video für schlechte Zeiten.

Angekommen an der Turnhalle bezogen wir umgehend das deutsche Lager, das fortan an gaaaaaanz viel Glitzer zu identifizieren sein sollte. Vom sicheren Hafen unserer Luma aus begutachteten wir die Hengste aus ganz Europa und trafen eine Vorauswahl für die anstehende Party.

Die Party war lang aber verhältnismäßig brav, trotz allem hatten wir Mädels durchaus Spaß…

Während der Dressur am Freitag vertrieben wir uns den Tag alternativ mit quatern, anfeuern und Protokoll schreiben bis am Abend unsere männlichen Elfen Gereon und Yannik einflogen und uns zu unserem Glitzer noch den Glamour brachten. Prosecco trinkender Weise schwebten wir durch das Dorf zur Party die an diesem Abend auch von externen sehr gut besucht war. Vom Rest Partyborns habe ich den ganzen Abend nix mehr gesehen, aber die Suchaktionen am nächsten Morgen sprachen doch die Sprache einer sinnvoll zwischenmenschlich verlebten Nacht.

Der Samstag sollte uns an einige unserer Grenzen bringen. Bereits vor dem Mittagessen standen wir beim Quatern auf Tischen und Bänken um uns mental auf das anstehende „cultural programm“, also die Planwagenfahrt vorzubereiten. Geschlossen auf dem Planwagen testeten wir diesen auf Herz und Nieren. Es wurde geknotet und geknutscht auf Tischen und Bänken und keine 5 Minuten nach Abfahrt war der gesamte Planwagen !!!inklusive Gereon!!! nackt und fröhlich. Der eingeplante Zwischenstopp mit Spielen und Wettkämpfen verbleib als Zwischenstopp der – wenn man drüber geflogen wäre- ausgesehen haben muss wie Woodstock dekoriert mit weißen Reithosen. Fun Fact: Nach internen Informationen sollte bei diesem Zwischenstopp auf eine Kleiderkette verzichtet werden, um die Besitzer der Wiese nicht mit zu viel nackter Haut zu konfrontieren – das hat ja super geklappt 😉 Nach einer guten halben Stunde Sodom und Gomorrha auf der Wiese wurden wir wieder in unsere Planwagen getrieben und bekamen als Belohnung eine wunderschöne Flasche Schnaps. Abgesetzt wurden wir auf Höhe der Turnhalle.

Statt uns nun allerdings auf den zeitnah bevorstehenden Ball vorzubereiten erspähten wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Fußballplatz inklusive 22 verschwitzten Männern, Pakten die Gelegenheit beim Schopf und flitzten mit großer Freude unsererseits-und großem Unverständnis auf Fußballerseite über das Spielfeld.

Der Weg zum Ball wurde begleitet von nackten Iren in der Dusche, Gras in BHs und hinterlistigen Angriffen der Gravitation, trotz allem waren wir aber mit Abstand die schönsten auf dem Ball und durften den Finaleinzug unserer Mannschaft genauso feiern wie die Tennisbälle und Klickarmbänder die wir bei der Tombola gewannen.

Der Sonntag krönte das Wochenende mit dem Gewinn der Europameisterschaft und grandiosen Finals.

OOOOOOOOH VOLLE PULLE RULLE! Es war wunderschön bei euch